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praxis und hoffnung - theoriegeschichtliche studien

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Band 4 in der Reihe Studien zur Philosophie und Wissenschaft gesellschaftlicher Praxis, eine Neuveröffentlichung der Monographie Praxis und Hoffnung von 1986.
  
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Mei
ne Person, die Vorgeschichte und die Absicht des Werks (8-14)
Das Praxiskonzept in der jetzigen historischen Situation (55-57)
Resümee und Ausblick der Studie Das Konzept PRAXIS (538-551)
     Das Hauptwerk von 2015/16: Das Konzept PRAXIS im 21. Jahrhundert
* Titel und Fundstellen entsprechender Unterabschnitte der Publikation
  

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Bibliographische Angaben und Einblicke

Horst Müller: Praxis und Hoffnung. Grundlagen der Philosophie der Praxis. 2. Auflage als Online-Publikation im Eigenverlag, Februar 2014.  
Printversion von 1985: ISBN 3-88663-509-0.  Angaben zum Autor und Abstract im Schlussteil der Publikation.

Klappentext auf dem Buchrücken

Abstract zu Praxis und Hoffnung

Die Untersuchung zielt darauf, die spezifische Denklinie und das reiche Erbe der Philosophie der Praxis von Marx bis zu ihren modernen Klassikern Bloch und Lefèbvre wieder sichtbar und damit für die aktuelle Diskussion verfügbar zu machen. Sie gewinnt weiterweisende Argumente aus den spannungsreichen Beziehungen zwischen Marxismus, Phänomenologie, Interaktionismus und intersubjektivitätsorientierter Gesellschaftswissenschaft.

Durch die Einstellung des ameri­kanischen Sozialphilosophen und Sozialforschers G.H. Mead in die Reihe der Praxisdenker gelingt es, auf dem Weg von der »Philosophie« zur »Wissenschaft« gesellschaftlicher Praxis voranzukommen und eine zeitgemäße grundlagentheoretische Position zu umreißen. Diese stellt sich als Alternative zu kritischen Gesellschaftstheorien Frankfurter Provenienz dar und markiert im Spektrum herkömmlicher, affirmativer sozialtheoretischer Ansätze den Standpunkt einer grundsätzlichen Opposition.

Zur Sprache kommen, im Ausgang von Karl Marx und Friedrich Engels, vor allem Antonio Labriola, W.I. Lenin und Stalin, Georg Lukacs, Karl Korsch und Antonio Gramsci, Max Horkheimer und Herbert Marcuse, Mao Tse-tung, die sowjetische Schul­philosophie, jugoslawische Praxisphilosophen, Jean Paul Sartre, Theodor W. Adorno und Leo Kofler, Ernst Bloch und Henri Lefèbvre, Jürgen Habermas und schließlich George Herbert Mead.

Strikt im Mittelpunkt der Studien steht die konstitutionstheoretische Grundfrage nach den Vorleistungen oder Abirrungen von einer praxisphilosophisch fundierten Realitäts-, Erkenntnis- und Wissenschaftskonzeption, deren Grundrisse sich im Fortgang zunehmend abzeichnen. In dieser Konzeption einer integralen, fachwissenschaftliche Schranken überschreitenden Praxiswissenschaftlichkeit wird die Antwort auf eine doppelte Herausforderung gesehen: Die Herausforderung durch die anhaltende Krise des Marxismus und eine Fundierungskrise der modernen Gesellschaftswissenschaften.

Indem das mit Marx in die Welt gekommene Konzept »Praxis« und Ernst Blochs »Prinzip Hoffnung« zur Vereinigung kommen und eine darin angelegte wissenschaftliche Utopistik in Kraft gesetzt wird, erwächst den modernen Bewegungen für gesellschaftliche Emanzipation und eine Systemalternative ein philosophisch-wissenschaftliches Orientierungszentrum.

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Download des Buches

Müller, Horst: Praxis und Hoffnung. Grundlagen der Philosophie der Praxis.Studien zur Philosophie und Wissenschaft gesellschaftlicher Praxis von Marx bis Bloch und Lefebvre. Eigenverlag, Nürnberg 2014 (214 S.). Die vollständige Buchveröffentlichung als  IPkW-Onlinetext zum freien Download.

Neuere Einführung in den Ansatz

Müller, Horst: Der Bogen Feuerbach, Marx, Bloch, Bourdieu. Realismus und Modernität des Praxisdenkens. Als IPkW-Onlinetext  

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